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	<title>Internet Reise Trends &#187; Lonetal</title>
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		<title>Steinzeitjäger, Höhlenbären und Kulturgenuss</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 05:08:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(djd/pt). Lautlos pirschen sich die mit Speeren bewaffneten Jäger an die Mammuts heran &#8211; immer auf den Wind achtend, damit die Riesen sie nicht wittern. Selbst wenn sie nur ein Tier erlegen, wird die Gemeinschaft lange Fleisch zu essen haben. Der Rest des Mammuts ist wertvolles Rohmaterial. Aus den Stoßzähnen etwa kann man Schnitzereien herstellen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tgpx.de/wp-content/uploads/2009/07/Giengen-31628djd-150x150.jpg" alt="Giengen" title="Giengen" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-24" />(djd/pt). Lautlos pirschen sich die mit Speeren bewaffneten Jäger an die Mammuts heran &#8211; immer auf den Wind achtend, damit die Riesen sie nicht wittern. Selbst wenn sie nur ein Tier erlegen, wird die Gemeinschaft lange Fleisch zu essen haben. Der Rest des Mammuts ist wertvolles Rohmaterial. Aus den Stoßzähnen etwa kann man Schnitzereien herstellen. Wie den mächtigen Zauber, mit dem der Schamane das Jagdglück beschworen hat: eine kleine Mammutfigur &#8230;</p>
<p>Halt: Wir sind in Giengen an der Brenz, einer schmucken Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb (mehr unter www.giengen.de). Und nicht in den endlosen Weiten Sibiriens. Dort mag es einst Mammutjagd gegeben haben &#8211; aber in den idyllischen Landschaften rund um den als Teddybär-Hauptstadt bekannten Heimatort Margarete Steiffs? Doch, genau da: Bei der Vogelherdhöhle im nahen Lonetal wurde ein Mammutfigürchen aus Elfenbein gefunden, das vermutlich steinzeitlicher Jagdmagie gedient hat.<span id="more-29"></span></p>
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<p><strong>Reiseportal in die Urzeit</strong></p>
<p>Wo heute Städte und Dörfer zwischen Wiesen, Wäldern und Wacholderheiden liegen, waren Mammut, Höhlenlöwe und Höhlenbär zu Hause, als die Menschen noch in Höhlen lebten, mit Feuersteinwaffen jagten und erste Kunstwerke schufen. Themenwanderungen und -radtouren, die von Giengen zu steinzeitlichen Wohnstätten im Lonetal führen, folgen ihren Spuren.</p>
<p>Noch spannender wäre es freilich, die Lebenswelt Höhle hautnah zu erfahren &#8211; und der Wunsch lässt sich erfüllen. Im HöhlenSchauLand, der jüngsten Attraktion der HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben, wartet ein einmaliges Zeitreiseportal: die Erlebnisausstellung &#8220;Faszination Höhle-Mensch-Natur&#8221;. Auf 450 Quadratmetern Fläche lädt sie kleine und große Besucher zu Entdeckungsreisen durch die Erdgeschichte und zu den Anfängen menschlicher Kultur ein. Dabei lassen modernste Techniken und verblüffende Inszenierungen die Vergangenheit lebendig werden. So gehören zu den 13 Stationen der Ausstellung realistisch präsentierte Jagdszenen aus der Steinzeit, das Skelett eines Höhlenbären, eine Korallenriffplatte aus dem Urmeer und lebensechte Nachbildungen heimischer Tiere. Und da aktives Erleben Trumpf ist, können kleine Forscher sich nicht nur zwischen Fledermäuse zwängen, am Mammutelfenbein &#8220;schnitzen&#8221; oder in die kuschelige Bärenhöhle schlüpfen, sondern auch draußen auf dem Abenteuerspielplatz Steinzeit spielen.</p>
<p><strong>Mühlenromantik und Kultur</strong></p>
<p>Das Klappern eines Mühlrads ist aus Steinzeitperspektive Zukunftsmusik, für uns aber Romantik pur. Bei Ausflügen zur 1344 erbauten Alten Mühle im Teilort Burgberg entführt sein Klang ins Mittelalter. Schon der zwischen rauschendem Bach und stillem Wald gelegene Putzbau mit Satteldach wirkt märchenhaft. Unvergesslich, wenn sich dann das stattliche Mühlrad zu drehen beginnt, um Funktionsweise und Mahlgang einer altdeutschen Mühle darzustellen. In die Ära alter Handwerkstraditionen fühlt man sich auch bei Führungen durch das zur Schaumühle mit Museum umgestaltete Baudenkmal versetzt. Als Krönung der Zeitreise lockt ein gastronomisches Erlebnis &#8211; der liebevoll restaurierte Mühlenstadel, der das Angebot der Alten Mühle vervollständigt. Der Clou: Die Besucher werden nicht nur mit schwäbischer Gastlichkeit und kulinarischen Genüssen in historischem Ambiente verwöhnt. Sie dürfen sich zudem auf ein buntes Kulturprogramm mit saisonalen Höhepunkten, Ausstellungen, heimischen Künstlern oder Darbietungen nach Wunsch freuen, denn die 128 Personen fassenden Räumlichkeiten sind auch für individuelle Veranstaltungen ideal.</p>
<p>Quellle: Bunte Bärenfiguren gehören zu den Wahrzeichen Giengens. Doch wo heute Teddys hergestellt werden, gab es in der Eiszeit Höhlenbären und Mammuts.<br />
Foto: djd/Stadtverwaltung Giengen</p>
<p>Reisetipp: Bei <a href="http://www.direktreisen.net">Direktreisen.net</a> findet man viele Reiseschnäppchen!</p>
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